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02.04.2018 12:23 Alter: 55 days

The Female Gaze – On Body, Love, and Sex


Elisa Duca, Peachness, 2018, performative Installation, Detail, Foto: Elisa Duca

Antje Prust, D. I. L. F., 2016, Video Still, KUNSTHAUS ERFURT

The Female Gaze – On Body, Love, and Sex II

Haus am Lützowplatz | Studiogalerie


5. Mai – 17. Juni 2018

Elisa Duca, Peachness, 2018, performative Installation, Detail, Foto: Elisa Duca

HAUS AM LÜTZOWPLATZ | STUDIOGALERIE
 

Eröffnung: Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr

Ausstellung: 5. Mai – 17. Juni 2018

Ort: Studiogalerie - Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, 11 - 18 Uhr


Teilnehmende Künstlerinnen: Elisa Duca, Sabrina Jung, Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller, Eglė Otto, Laure Prouvost, Antje Prust, Anaïs Senli
Kuratorin: Isabelle Meiffert

Nachdem die Ausstellung The Female Gaze – On Body, Love, and Sex I im Kunsthaus Erfurt (7. April – 1. Juni 2018) auf überaus positive Resonanz sowohl bei Besucher_innen als auch in den Medien stößt, wird am 4. Mai der kleinere Spin-Off im Berliner Haus am Lützowplatz/Studiogalerie eröffnet.
 
Acht Künstlerinnen formulieren einen eigenständigen Blick auf die Frau, auf Körper und auf Sexualität. Sie entwickeln Bilder und Visionen einer aktuellen Weiblichkeit, die sie selbstbewusst zelebrieren – vielfach sinnlich und lustvoll, kritisch und dennoch versöhnlich, immer ernsthaft und zuweilen mit einer Prise Humor. Sie befragen Geschlechterzuschreibungen, Machtverhältnisse und verbreitete Stereo­type, befreien sich von dem männlichen Blick auf die Frau und überführen diese Auseinandersetzung in häufig sehr persönliche Arbeiten. Die Künstlerinnen arbeiten mit vielfältigen Medien und die Besu­cher_innen werden eingeladen, in ihre sinnlichen Welten einzutauchen, in denen sich Heteronormativität, Hierarchien und Klassifikationen zugunsten einer einfühlsamen Betrachtung, fluiden Formen und einer mehrdeutigen Bildsprache auflösen.
 
Während in Erfurt Lust, Erotik und Sexualität zentrale Themen sind, fokussiert sich der Berliner Teil der Ausstellung auf Rollenbilder und den weiblichen Körper mit den daran geknüpften gesellschaftlichen Erwartungen. Antje Prust und Anaïs Senli haben jeweils neue begehbare Videoarbeiten geschaffen. In Anaïs Senlis Videoportrait werden dramatische Folgen gesellschaftlich etablierter, weiblicher Schönheitsideale verhandelt; in der immersiven Arbeit Mein Fell Mein Pferd Mein Hase – The Bunny Triptychon von Antje Prust geht es um die Befragung von Geschlechterkonstruktionen und Rollenbildern am Beispiel des Mädchenseins. Die performative Installation Peachness von Elisa Ducahat den ‚Longevity Peach Bun’, ein chinesisches, ewige Jugendlichkeit versprechendes Hefegebäck zum Ausgangspunkt und drückt sich in einer sinnlichen, raumbezogenen Arbeit aus, die zur Eröffnung und später unangekündigt transformiert wird. Die skulpturalen Körperabformungen von Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller offenbaren fragmentarische und doch intime Einblicke. Das fotografische Triptychon Me, Myself & I von Sabrina Jung hinterfragt eindimensionale Perspektiven auf die Frau und in der Malerei von Eglė Otto wird die starre Vorstellung von Heteronormativität durch veränderliche Blickwinkel und Konzepte in Bewegung versetzt. Die Installation Cooling system 1 (c) (for global warming) von Laure Prouvost schließlich verhandelt gesellschaftliche Machtverhältnisse, Mutterschaft und Frausein humorvoll auf einer Metaebene.
 
Die beiden Teile der Ausstellung The Female Gaze – On Body, Love, and Sex ergänzen einander und laufen einen Monat parallel.
 
Am Sonntag, den 3. Juni 2018 um 16 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung im Haus am Lützowplatz/Studiogalerie statt.
 

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Pressekontakt: Barbara Green
Mail: b.green(at)gmx.de
Mobil: 0176 32908744

Vorbesichtigung 
Die Ausstellung in Berlin kann ab dem 2. Mai, während des Aufbaus, besucht werden.

Interviews
Die Kuratorin Isabelle Meiffert steht für Interviews gerne zur Verfügung (telefonisch, per Mail oder persönlich).

Folgende Künstlerinnen sind ab dem 2. Mai vor Ort in Berlin: Zoë Claire Miller, Antje Prust, Anaïs Senli, Eglė Otto, Sabrina Jung, Elisa Duca 

Bitte wenden Sie sich an Barbara Green, um einen Termin zu koordinieren.

 

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The Female Gaze – On Body, Love, and Sex


Kunsthaus Erfurt
07.04. – 01.06. 2018

Eröffnung: Freitag, 6. April 2018, 20 Uhr
Ausstellung: 07.04. – 01.06. 2018
Ort: Kunsthaus Erfurt, Michaelisstraße 34, Erfurt
Öffnungszeiten: Dienstag -Freitag 12-18 Uhr u.n.V.

Teilnehmede Künstlerinnen: Selma Alaçam, Chicks on Speed, Sabrina Jung, Claudia Hart, Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller, Eglė Otto, Laure Prouvost, Antje Prust, Anaïs Senli
Kuratorin: Isabelle Meiffert

Die Ausstellung The Female Gaze – On Body, Love, and Sex versammelt zehn Künstlerinnen, die einen eigenständigen Blick auf die Frau, auf Körper und auf Sexualität formulieren. Sie entwickeln Bilder und Visionen einer aktuellen Weiblichkeit, die sie selbstbewusst zelebrieren – vielfach sinnlich und lustvoll, kritisch und dennoch versöhnlich, immer ernsthaft und zuweilen mit einer Prise Humor. Sie befragen Geschlechterzuschreibungen, Machtverhältnisse und verbreitete Stereo­type, befreien sich von dem männlichen Blick auf die Frau und überführen diese Auseinandersetzung in häufig sehr persönliche Arbeiten. Schönheits­ideale werden offengelegt und ad absurdum geführt, der weibliche Körper als Projektionsfläche thematisiert und Alterungsprozesse mittels 3D-Programmen visualisiert. Lust, Erotik und Sexualität sind weitere zentrale Themen der Ausstellung. Die Künstlerinnen arbeiten mit vielfältigen Medien und die Besu­cher_innen werden eingeladen, in ihre sinnlichen Welten einzutauchen, in denen sich Heteronormativität, Hierarchien und Klassifikationen zugunsten einer einfühlsamen Betrachtung, fluiden Formen und einer mehrdeutigen Bildsprache auflösen.
 
The Female Gaze - On Body, Love, and Sex I wird im Kunsthaus Erfurt auf vier Etagen präsentiert. Neben immersiven Videoinstallationen von Laure Prouvost (Into all that is here, 2015) und Anaïs Senli (I’m not like you, 2017), Körperbildern in Öl auf Leinwand von Eglė Otto und einer ortsbezogenen Installation von Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller, die skulpturale Körperabdrücke einbezieht und die Atmosphäre des Ausstellungsraumes subtil verändert, sind Foto- und Medienarbeiten von Claudia Hart (Serial Mortification, 2015), Sabrina Jung (Schöne Frauen, 2011) und Selma Alaçam (Körperprojektionen, 2010-11) zu sehen, die Rollenzuschreibungen, Jugendwahn und den weiblichen Körper als Projektionsfläche reflektierbar machen.

Das Kunsthaus Erfurt wurde 1990 gegründet und wird von Monique Förster geleitet. Das Galerieprogramm vereint junge und etablierte Positionen nationaler und internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Ein Schwerpunkt ist dabei die Präsentation innovativer Ansätze, sowohl in den traditionellen Medien Malerei, Zeichnung, Skulptur aber auch der Videokunst, Installation und Fotografie.